Wir haben den Versuch gestartet und können folgende Erfahrungen vermitteln:
1. Das Surf-Sofort-Pakte wurde kurzfristig geliefert. Die Installation ist kinderleicht. Positiv ebenfalls, dass für den USB-Surf-Stick ein USB Verlängerungskabel beiliegt. damit kann man sich einen besseren Empfangsort suchen, wenn die UMTS-Abdeckung doch nicht so günstig ist. Hat man Empfang, kann man mit dem Surf-Sofort Paket recht gut arbeiten und telefonieren.
2. Vodafon war innerhalb von neun Wochen nicht in der Lage bei der Telekom einen freien Port für den DSL-Anschluss zu organisieren. Dabei hatten wir vorher schon einen DSL-Anschluss eines Drittanbieters. Nach neun Wochen wurde aus diesem Grunde der Auftrag von Vodafon storniert. Auch ein Auftrag in einer anderen Großstadt wurde aus diesen Gründen bisher nicht realisiert. Also doch kein Einzelfall!
3. Als Grund gibt Vodafon immer an: "aus technisch Gründen nicht realisierbar" - das trifft aber nicht zu. Wenn ich nicht in der Lage bin einen Anschluss frühzeitig zu bestellen oder zu mieten, sind das ja organisatorische Gründe!
4. Die Kundenbetreung von Vodafon lässt Individualität bei der Arbeit mit dem Kunden fast vollkommen vermissen. Alle e-Mails und Briefe bestehen meist nur aus allgemeien Textbausteinen. Obwohl ich in zwei Mails darauf hingewiesen habe, dass mein UMTS-Empfang auf Grund ungügender Netzabdeckung unzureichend ist und damit sowohl Telefonie als auch DSL zeitweilig gar nicht möglich war, wollte man mir eine UMTS-Flatrate empfehlen.
5. Auch eine Beschwerde an die Geschäftsführung wurde nur von der Hotline telefonisch beantwortet. Die eingeforderte schriftliche Antwort steht noch immer aus ( seit zwei Wochen).
Fazit: Eigentlich ein gutes, preiswertes Produkt - aber die Realisierung kann nicht sichergestellt werden.
Die Arbeit der Hotline ist einfach schwach und die Schuld für Schwierigkeiten schiebt man anderen in die Schuhe (Telekom) - obwohl man sich ja schon vorher eine bestimmte Anzahl von Ports reservieren lassen könnte!?
Dienstag, den 20. April 2010 um 20:48 Uhr
Kennzeichnung von Zeitschriften zur Schnellsuche im F & Z Modul
Wenn man im Modul Fortsetzungen und Zeitschriften relativ viele Zeitschriftentitel verwaltet, gestaltet sich die Suche in der Titel-Schnellsuche manchmal recht kompliziert, weil sowohl in der Titel- als auch Stichwortsuche alle Buchtitel mit angezeigt werden:
Man kann dies durch folgenden Trick umgehen:
Beim Anlegen der Zeitschriftentitel in der Artikelverwaltung geben wir im Untertitel einen Code für „Zeitschrift“ und deren Erscheinungsweise ein - hier Z1Z
Dazu wird eingetragen:
Z1T erscheint täglich
Z1W erscheint wöchentlich
Z1V erscheint vierzehntägig
Z1M erscheint monatlich
Z1Z erscheint zweimonatlich
Z1Q erscheint quartalsweise
Z1H erscheint halbjährlich
Z1J erscheint jährlich
Z1U erscheint unregelmäßig
Damit kann man in der Titelschnellsuche nach diesen Codes suchen:
Ohne Beachtung der Groß- und Kleinschreibung erhält man bei Z1Z und Stichwortsuche alle Zeitschriftentitel mit Erscheinungsweise „Zweimonatlich“ - diese Liste ist dann für die Auswahl schon viel übersichtlicher.
Gibt man nur Z1 ein, erhält man eine Auflistung aller Zeitschriftentitel.
Montag, den 05. April 2010 um 11:49 Uhr
Notfallordner
Vor einigen Jahren war ich mal zu einem Seminar bei meiner Hausbank (Volksbank) zum Arbeitsthema: "Plan B - der Notfallordner für das Unternehmen". Das Thema ist eigentlich immer sehr brisant und Teile davon waren bei mir schon in einer Arbeitsanweisung realisiert. Einen Nachteil hat das ganze: Veränderungen müssen immer in einem Papierdokument realisiert werden. Überhaupt nicht beachtet wurde in diesem Ordner z.B. Angaben zur Hard- und Software der Firma, zu Internetadressen mit Passwörtern u.ä. Ein Handicap ist natürlich auch die Aufbewahrung des Ordners - in einem Schließfach? Und wer darf ihn holen, wenn dem Chef etwas passiert? Was macht man, wenn der Notfall Freitag eintritt und die Bank schon geschlossen hat?
Art der Versicherung, Vertreter, Versicherungscheinnummer...
Damit erspart man sich auf alle Fälle die Suche in Aktenordnern!
Und natürlich könnte man auch in einen Eintrag einen Handlungsalgorithmus für besondere Fälle erarbeiten oder einen Verweis auf ein extra Dokument ablegen.
Wenn man diese Datenbank auf einen USB-Stick ablegt, kann man ständig mit ihr arbeiten. Gleichzeitig kann man auf diesen USB-Stick auch die "ergänzenden" Dokumente in einem extra Verzeichnis ablegen
( z.B. Bedienungsanleitung als pdf, Handlungsalgorithmus für besondere Fälle, Telefonliste der wichtigsten Ansprechpartner u.ä.).
Eine immer aktuelle Kopie sollte dann so aufbewahrt werden, dass der Vertreter darauf Zugriff hat. Hat man bei einem Provider Serverplatz, kann man dort eine verschlüsselte Kopie ablegen und hat somit immer Zugriff auf eine Datensicherung.
Seit ca. 1,5 Jahren wird dieser "Notfallordner" bei mir aufgebaut und hat sich in der Praxis schon öfter bewährt!
Montag, den 05. April 2010 um 08:21 Uhr
Datensicherheit
Akten werden gut verschlossen, manchmal liegen sie auch in einem Schließfach auf der Bank - der Laptop aber steht immer im Büro oder wird auch auf Reisen mitgenommen. Und was ist mit den sensiblen Daten (privat und geschäftlich) bei Diebstahl? Falls keine speziellen Sicherungsmaßnahmen realisiert sind, können sie relativ schnell eingesehen (das Windows-Passwort ist ja wohl kein guter Schutz!) und zweckentfremdet genutzt werden.
Es ist möglich, den Laptop - besser den Inhalt der Festplatte - vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Truecrypt bietet dazu eine hervorragende Möglichkeit. Mit diesem Open Source Programm kann man die gesamte Festplatte eines Laptops mit dem Betriebssystem verschlüsseln und festlegen, dass man schon beim Bootvorgang nach einem Passwort gefragt wird. Bei Verlust oder Diebstahl kann eine andere Person nicht auf die Festplatte zugreifen, da er dass Passwort nicht kennt und auch die Festplatte sicher verschlüsselt ist. Für eine weitere Nutzung des Laptops wäre es also notwendig, die Festplatte neu zu formatieren!
Eine ausführliche Beschreibungen zur Vorgehensweise gibt es hier.
Was sollte noch beachtet werden:
- vor der Verschlüsselung naürlich eine aktuelle Datensicherung anlegen
- dass Passwort relativ sicher wählen - (mindestens 8 Zeichen, Buchstaben und Zahlen, ein Sonderzeichen
bzw. Umlaut)
- das Passwort nur den Personen mitteilen, die mit diesem Rechner arbeiten
- die Rettungs-CD sicher und getrennt vom Rechner (an einem anderen Ort) aufbewahren
- die Verschlüsselung kann man getrost unterbrechen - habe ich getestet
- Windows kann man dann ohne Passwort automatisch starten lassen - dass spart Zeit beim Hochfahren des Rechners
Dienstag, den 02. Februar 2010 um 20:38 Uhr
Anrufer in der Fritz!Box sperren:
Rufen Sie die Benutzeroberfläche der Fritz!Box auf: Geben Sie in der Adressleiste fritz.box oder 169.254.1.1 oder 192.168.178.254 ein.
Klicken Sie auf "Einstellungen" und "Erweiterte Einstellungen"
"Telefonie" > "Rufsperre" oder "Telefonie" > "Anrufe" > "Anrufe sperren"
Klicken Sie auf "Neue Rufsperre".
Wählen Sie bei "Rufart" die Option "ankommende Rufe" aus.
Tragen Sie die entprechende Rufnummer ein. FRITZ!Box blockiert alle ankommenden Anrufe von dieser Rufnummer. Die Rufsperre greift jedoch nur, wenn der Anrufer seine Rufnummer übermittelt. (Wenn Sie das Feld leer lassen, blockiert die FRITZ!Box alle Anrufer, die Ihre Rufnummer nicht übermitteln - anonyme Anrufer. Wenn Sie Anrufe von solchen Anrufern erwarten, sollten Sie anonyme Anrufer nicht sperren.)
Speichern Sie die Einstellungen mit "Übernehmen".
Montag, den 14. Dezember 2009 um 06:14 Uhr
Was tun bei Ausfall Online-Datenbanken?
Immer mehr werden im Buchhandel Online-Datenbanken für die Bibliographie und die Bestellung genutzt. Das ist einerseits hinsichtlich der Aktualität und des Handlings (keine Speicherpatz auf eigenem Rechner notwendig, keine Datenaktualisierung notwendig, evtl. kein Netzwerk notwendig) positiv, aber gleichzeitig wird man Probleme haben, wenn diese Online-Datenbank wegen Störungen nicht zur Verfügung steht.
Für die Recherche gibt es dabei eine Vielzahl von "Ersatzlösungen". Eine sehr vorteilhafte Version ist der KVK.
Auch für die Bestellungen gibt es Ersatzlösungen (zumeist auch immer noch das Telefon). Für Kunden von KNV gibt es aber noch eine bessere Möglichkeit: Falls Sie als Buchhändler www.buchkatalog.de auf Ihrer Homepage nutzen, können Sie natürlich auch über diesen Weg Bestellungen bei Ihrer eigenen Firma tätigen. Sie müssen sich dazu ja nur selbst als Kunde (Abholer) anlegen. Damit kann man mal schnell von jedem beliebigen Rechner mit Internetzugang für ein Kunden oder als Notlösung für das eigene Geschäft Ware bestellen.